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Europa in Bremen

Creative City Challenge – Kreative Industrien in Bremen

Im Zuge des Europäischen Jahres 2009, das unter dem Motto „Kreativität und Innovation“ stand, initiierten zwölf Partner aus dem europäischen Nordseeraum das gemeinsame EU-Projekt „Creative City Challenge“. Ziel ist die Förderung von kreativen Unternehmen und Existenzgründern, Institutionen und kreativen Stadtvierteln aus den folgenden Bereichen: Musik, Buch, Kunst, Theater, Tanz, Film, Rundfunk, Design, Architektur, Public Relation/Presse, Software und Games.

Das Projekt „Creative City Challenge“ analysiert Herausforderungen und Hindernisse, mit denen die Kreativwirtschaft in der Nordseeregion konfrontiert ist. Aus dieser Analyse soll eine effektive, durch eine Vielzahl an Instrumenten und Methoden gestützte Strategie entwickelt werden, mit deren Hilfe die Kreativbranche in der Nordseeregion nachhaltig gefördert werden kann. Ziel dieser Strategie ist die Schaffung wettbewerbsfähiger, innovationsgetriebener städtischer und ländlicher Ökonomien in der Nordseeregion – ein Ziel, das 2000 von der EU im Rahmen des Lissabon-Prozesses verabschiedet worden ist.

Die Projektlaufzeit geht über drei Jahre: vom September 2009 bis August 2012. Insgesamt steht allen beteiligten Projektpartnern ein Fördertopf von 4,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Am 16. März 2010 stellte Kai Stührenberg, Innovationsmanager bei der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH das Projekt „Creative City Challenge“ im Wilhelm Wagenfeld Haus Bremen vor. Die WFB übernimmt in der Hansestadt Bremen eine führende Rolle im Rahmen dieses Projektes. Bereits seit vielen Jahren fördert sie den Dialog zwischen kreativen Dienstleistern und klassischen Unternehmen. Mit rund 424.000 Euro aus dem EU-Topf kann sie nun über drei Jahre zusätzliche Vorhaben aus der Kreativwirtschaft initiieren und unterstützen, die einen transnationalen Charakter haben.
Das Wilhelm Wagenfeld Haus, Sitz des mit der WFB verschmolzenen Design Zentrums Bremen und der Wilhelm Wagenfeld Stiftung, dient unter anderem als Plattform für die Koordinierung dieser Aktivitäten. Ziel ist, ein Programm anzubieten, das überregionale Aufmerksamkeit hervorruft und den Dialog zwischen Unternehmen und kreativen Partnern unterstützt. Dabei werden bereits erfolgreich regionale Akteure der Kreativwirtschaft einbezogen, die sich im Rahmen diverser – und im Sinne von Creative City Challenge – auch transnationaler Veranstaltungen im Wilhelm Wagenfeld Haus mit Protagonisten der sogenannten traditionellen Unternehmen vernetzen.

Nach der Projektpräsentation diskutierten mit Kai Stührenberg: Dr. Andreas H. Apelt, Direktor Europäisches Informationszentrum Berlin, Christian Bruns, Leiter der Vertretung der Freien Hansestadt Bremen bei der Europäischen Union, Leiter der Europaabteilung Bremen, und Dr. Hermann Kuhn, MdBB, Europapol. Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, stellv. Mitglied im Ausschuss der Regionen.

Im Mittelpunkt der Podiums- und anschließenden Publikumsdiskussion standen Fragen zur Organisation eines transnationalen Projektes, wie Zusammenarbeit, Finanzierung und Kofinanzierung gewährleistet werden kann, welche Erfahrungen die Projektarbeit mit sich bringt, mit welchen organisatorischen und technischen Problemen dabei gerechnet werden muss.

Publikation (S. 4-5): "Europa vor Ort"


Projektträger: WFB Wirtschaftförderung Bremen GmbH

Informationen unter:
WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Wilhelm Wagenfeld Haus – Design im Zentrum
Am Wall 209
28195 Bremen
Tel. +49 (0)421 33 88 114
Fax +49 (0)421 33 88 110
andrea.kuhfuss@wfb-bremen.de
www.wwh-bremen.de
www.wfb-bremen.de
www.creative-city-challenge.net