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Europa in Dresden

Holzhackschnitzel-Feuerungsanlage – Eine alternative Energieversorgung

Dank der Förderung aus dem EFRE-Programm der Europäischen Union entstand in der Freien Waldorfschule Dresden eine Holzhackschnitzel-Feuerungsanlage. Diese moderne Holzheizungsanlage sichert seitdem die Grundlastversorgung des Schulstandortes – 75.000 Liter Heizöl lassen sich jährlich substituieren – und leistet somit einen vorbildlichen Beitrag für den Klimaschutz und die Ressourcenschonung. Die EU hat die umweltfreundliche Feuerungsanlage mit 133.899,75 € aus dem EFRE gefördert.
Die Anlage soll als Referenzobjekt auch andere Schulen dazu anregen, erneuerbare Energien einzusetzen. Schulstandorte bieten gute Voraussetzungen als Multiplikatoren für den Einsatz erneuerbaren Energien.

Nach einer Begrüßung durch Hans-Christian Freiherr von Reibnitz, Referatsleiter für Europakommunikation im Auswärtigen Amt, stellte am 19. März 2010 stellte Hans-Hermann Stahnke, Geschäftführer der Freien Waldorfschule Dresden, das Projekt „Umweltfreundliche Holzheizungsanlage“ in der Freien Waldorfschule Dresden vor. Nach der Projektpräsentation bot sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit zu einer Besichtigung der Holzhackschnitzel-Feuerungsanlage: Die Anlage wurde vorgeführt, Fragen der Besucher beantwortet.
Im Anschluss an die ca. 40-minütige Führung durch die Anlage inkl. der Besichtigung des Vorratsspeichers fand eine Podiumsdiskussion zur Frage: „Was tut die Europäische Union für Sachsen?“ statt. Podiumsgäste waren: Constanze Krehl, Mitglied des Europäischen Parlaments (SPE/SPD), Christian Micksch, Geschäftsführer der Sächsischen Energieagentur GmbH, Marco Schiemann, Mitglied des Sächsischen Landtages und Mitglied des Europaausschusses (CDU) und Hans-Hermann Stahnke von der Freien Waldorfschule. Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Andreas H. Apelt, Direktor des Europäischen Informationszentrums Berlin.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen Fragen nach technischer Umsetzbarkeit von alternativen Energieversorgungssystemen und Realisierung solcher Modellprojekte von der Antragstellung bis hin zum Bau. Christian Micksch erläuterte, welche Hilfen die Sächsische Energieagentur leistete und wie sich die Zusammenarbeit mit der Freien Waldorfschule gestaltete. Die politische Bewertung des Gesamtprojektes, das beispielhaft für die EFRE-Förderung ist, nahmen Marco Schiemann und Constanze Krehl vor: Dank der EFRE-Mittel konnten in Sachsen u. a. 25.000 Arbeitsplätze neu geschaffen werden.
In Podiums- sowie anschließender Publikumsdiskussion wurde deutlich hervorgehoben, dass die enge Verzahnung von regionalen und europäischen Interessen zu ausgezeichneten Ergebnissen führt, was sich an der Holzhackschnitzel-Feuerungsanlage zeigen lässt – ein gutes Beispiel, welche positiven Akzente europäische Politik in den Regionen unmittelbar setzen kann. 

Publikation (S. 6-7): "Europa vor Ort"

Projektträger: Freie Waldorfschule Dresden

Informationen unter:
Freie Waldorfschule Dresden
Jägerstraße 34
01099 Dresden
Tel. +49 351 899 37 0
Fax +49 351 899 37 22
info@waldorfschule-dresden de
www.waldorfschule-dresden.de/