Europa in Füssen
WINALP – Wie schützen wir unsere Wälder vor dem Klimawandel?
Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Juli 2008 bis Juni 2011.
Am 12. April 2010 stellte Prof. Dr. Jörg Ewald von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät Wald- und Forstwirtschaft, das Projekt WINALP im Walderlebniszentrum Ziegelwies Füssen vor. Nach der fünfzehnminütigen Präsentation im Walderlebniszentrum erfolgte die Exkursion. 45 interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie ein Kamera-Team (TV Allgäu) wurden von Prof. Dr. Jörg Ewald und seinem österreichischen Kollegen Markus Wallner durch den Wald geführt und u. a. über das Schicksal der Fichte und die notwendigen Schutzmaßnahmen für die Bergwälder angesichts der Erderwärmung informiert. Darüber hinaus erklärten die beiden Experten den Exkursionsteilnehmern, wie die gemeinsam erhobenen Daten in einem geographischen Informationssystem zusammengeführt und in digitalen Spezialkarten und Handbüchern nutzerfreundlich aufbereitet werden.
Nach der ca. einstündigen Exkursion fand im Walderlebniszentrum Ziegelwies eine Podiumsdiskussion mit Dr. Henning Arp, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in München, Prof. Dr. Jörg Ewald, Leadpartner des Projektes, Michael Köller, Oberregierungsrat, Mitglied im Leitungsausschuss der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer (Arge Alp) und Dipl.-Ing. Markus Wallner, Amt der Tiroler Landesregierung, Gruppe Forst, Projektpartner, statt.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen Fragen über die Realisierung eines grenzüberschreitenden Projektes: Wie entstand die Idee zum Projekt, wie schwierig war die Antragstellung, wie gestaltete sich die deutsch-österreichische Zusammenarbeit, wie empfanden die Projektpartner die Arbeit mit der EU-Kommission? Prof. Dr. Jörg Ewald und Michael Köller wiesen auf die große Bedeutung des Projektes für die gesamte Region hin: Intakte Gebirgswälder sind unerlässlich, um den Siedlungsraum der Alpen nachhaltig vor Naturgefahren zu schützen. Dr. Henning Arp, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in München, zeigte, wie viel die europäische Politik in diesem Bereich bereits erreicht hat.
Publikation (S. 8-9): "Europa vor Ort"
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