Berlin
Open-Air-Ausstellung der Gedenkstätte Berliner Mauer
Auf dem ehemaligen Mauerstreifen informiert seit Mai 2010 eine Dauerausstellung über die Ereignisse entlang der Bernauer Straße während der Teilung sowie den Aufbau und die menschenverachtende Funktion der Grenzanlagen. Dabei werden die Geschichten von Opfern, von Flüchtlingen und Menschen, deren Leben durch die Mauer verändert wurde, erzählt. Reste und Spuren markieren die Mauergeschichte, verschiedene Ausstellungselemente, wie Stelen mit Film- und Tondokumenten, geben dazu die notwendigen Erläuterungen und schaffen den historischen Zusammenhang. Mit dem "Fenster des Gedenkens" erhalten die Mauertoten einen würdigen Ort des individuellen Gedenkens, in Ergänzung zum bestehenden Denkmal für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft.

Foto: Stiftung Berliner Mauer/Jürgen Hohmuth
Diese Ausstellung auf dem ehemaligen Mauerstreifen zwischen Garten- und Ackerstraße ist der erste Abschnitt des erweiterten Gedenkstättenareals, auf dem in weiteren Schritten die Geschichte der Mauer und die Ereignisse entlang der Bernauer Straße bis Höhe Mauerpark markiert und erzählt werden. Die Teilung dieser Straße, die Trennungen von Familien und Nachbarn waren an diesem Ort besonders hautnah spürbar. Deshalb wurde er ein weltweit bekanntes Symbol für die Teilung von Berlin und Deutschland.Die Open-Air-Ausstellung wurde zu 50% aus Mitteln des EU-EFRE-Programms finanziert.
Programm:
15:00 Uhr: Treffpunkt Bernauer Straße 111 (Dokumentationszentrum)
15:05 Uhr: Begrüßung durch Herrn Matthias Petschke, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland
15:15 Uhr: Präsentation der Open-Air-Ausstellung der Gedenkstätte Berliner Mauer durch Herrn Dr. Günter Schlusche, Stiftung Berliner Mauer
16:00 Uhr: Kaffeepause
16:30 Uhr: Diskussion: Was tut die Europäische Union für unsere Region?
Es diskutieren:
Joachim Zeller, Mitglied des Europäischen Parlaments (CDU/EVP)
Monika Helbig, Kommissarische Chefin der Senatskanzlei, Bevollmächtigte beim Bund, Europabeauftragte des Landes Berlin und Beauftragte für das Bürgerschaftliche Engagement
Dr. Axel Klausmeier, Direktor Stiftung Berliner Mauer
Moderation: Dr. Andreas H. Apelt, Deutsche Gesellschaft e.V.
Im Anschluss: Diskussion mit dem Publikum


